Kaum ein Versicherungsthema ist so emotional aufgeheizt wie die gute alte Lebensversicherung. Diverse Fernsehberichte nehmen diese regelmäßig auseinander und der Abgesang auf die Lebensversicherung hört man aus der Presse auch in schöner Häufigkeit.

Die 85 Millionen Lebensversicherung sind dem Tod geweiht. Vielleicht behalten, auf keinen Fall neu abschließen.

Was mich bei der Diskussion stört: Es wird nicht differenziert. Eine Lebensversicherung ist nicht nur der Vertrag mit Todesfallleistung incl. Kapitalbildung, angelegt wie zu Großvaters-Zeiten im sehr konservativen Deckungsstock der Versicherungsgesellschaft.

Diese Verträge haben sicherlich bessere Zeiten gesehen und es gibt Unternehmen die diese Verträge lieber nicht mehr wollen. Aber es gibt bei weitem mehr als diese Verträge.

Zu den 85 Mio. Lebensversicherung zählt auch die Absicherung von Arbeitskraft und Pflege. Die Risiko-Lebensversicherung oder Erbschaftspolicen etc. Gibt es wirklich Journalisten und Verbraucherschützer, die das für Unwichtig halten?

Aber auch die Altersvorsorge über eine Versicherung bietet heute noch viele Vorteile. So bestehen seit vielen Jahren deutlich mehr Möglichkeiten zu entscheiden wie das Geld angelegt werden soll.

  • Fonds mit und ohne Beitragsgarantie (selbst oder fremd verwaltet)
  • Auf Basis eines Index z.B. EuroStoxx 50
  • Nur mit Beitragsgarantie (dafür höhere Gesamtverzinsung)
  • Und auch mit Garantiezins

Aber die letzte Möglichkeit wird ein informierter Kunde kaum freiwillig wählen.

Die Lebensversicherung kann innovativ sein oder so bieder wie vor 100 Jahren.

Eine Lebensversicherung ist heute immer noch wichtiger Bestandteil der Lebensplanung. Zur Absicherungen von Risiken aber auch für die Geldanlage und Optimierung bei der Steuer. Keine andere Anlage kann eine lebenslange Rente planbar für den Kunden darstellen.

Aber bitte immer mit einer ordentlichen Beratung und Analyse der Ziele und der aktuellen Situation.