Über Sinn und Unsinn kann man hier sicherlich sehr gut streiten. Ich persönlich bin nicht der größte Freund dieser  Absicherung. Trotz allem habe ich Haushalte und Häuser gesehen, bei denen eine Absicherung von Glasbruch sinnvoll ist.

Eine Glasversicherung zahlt immer, außer bei Vorsatz. Es ist möglich nur die Innenverglasung oder zusätzlich die Außenverglasung zu versichern. Inzwischen ist es üblich, dass Glas ein zusatzbaustein in der Hausrat- oder Gebäudeversicherung ist.

Bei einer Mietwohnung wird in aller Regel das Risiko eines Glasbruches auf den Vermieter abgewälzt. Dazu zählen dann die Fenster, Duschkabinen, Ceranfelder etc.

Der Mieter ist für die Mietsache verantwortlich und muss bei einem Schaden die Reparatur bezahlen

Vielen ist bekannt, dass Schäden an der Wohnung durch die private Haftpflicht bezahlt werden. Ein Beispiel: Durch eine Parfümflasche ist das Waschbecken gesprungen.

Bei einem Glasschaden ist das aber nicht der Fall. Der Grund ist banal. Da man Glas separat versichern kann, sind diese Schäden in der privaten Haft ausgeschlossen.

Interessant wird es, wenn das Fenster durch eine versicherte Gefahr in der Hausrat oder Gebäudeversicherung kaputt gegangen ist. Durch einen Sturm wurde ein Gegenstand gegen das Fenster geschleudert und dieses zerbrach.

Bei diesem Ereignis zahlt dann tatsächlich die Sturmversicherung des Hauses. Hier kann der Vermieter nicht in Verantwortung abwälzen. In aller Regel zahlt der Mieter bei den Nebenkosten auch einen Anteil an der Sturmversicherung. Daher muss der Vermieter den Schaden dort melden.

https://www.allianz.de/recht-und-eigentum/hausratversicherung/